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Пишет DK ([info]k_d_s)
@ 2021-03-26 09:34:00


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Настроение: sleepy
Музыка:Рыночные Отношения и Babangida - Лирика Дедов
Entry tags:deutschland, geschichte, kunst, politik, rote pest, usa

Антифа – это фа



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(Анонимно)
2021-03-26 13:18 (ссылка)
Да пошел ты нахуй.

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(Анонимно)
2021-03-26 13:20 (ссылка)
Додик – это хуйлашка

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(Анонимно)
2021-03-26 13:42 (ссылка)
Доказоно 7

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(Анонимно)
2021-03-26 13:46 (ссылка)
да

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(Анонимно)
2021-03-26 14:21 (ссылка)
хуйлашка из кондопоги существует, доказано мырзиным
додег умней, доказано оригинальным кодом
вывод: хуйлашка не додег

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(Анонимно)
2021-03-26 17:30 (ссылка)
додег ест кал, доказано историей

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(Анонимно)
2021-03-26 18:54 (ссылка)
не доказоно

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(Анонимно)
2021-03-27 10:48 (ссылка)
доказоно, гугли

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(Анонимно)
2021-03-26 14:19 (ссылка)
пейволл анфорчинатли

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[info]k_d_s
2021-03-26 15:19 (ссылка)
Von Wolfgang Kraushaar
Zur Erklärung ihrer anhaltenden Sprachlosigkeit führt die Linke oft an, das Jahr 1989 sei ein ideengeschichtlicher Epochenbruch gewesen. Diese These ist irreführend, denn erstens hat die Sprachlosigkeit andere Gründe, und zweitens war 1989 keine Stunde Null. Zwar konnte niemand den Fall der Mauer, die deutsche Einigung und den Zusammenbruch der Sowjetunion vorhersagen, doch viele der Revisionsversuche, die den intellektuellen Diskurs heute bestimmen, waren bereits zuvor ausgeformt. Um nur ein Beispiel zu nennen: Schon 1985 plädierte der Historiker Martin Broszat für eine Historisierung des Nationalsozialismus und für eine Neubewertung der Modernisierungsleistungen des NSrSystems.

Die größte intellektuelle Irritationserfahrung in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre bewirkte zweifelsohne der Historikerstreit. Er rührte an die geistigen Wurzeln der alten Bundesrepublik. Die am weitesten verbreitete Einschätzung über den Ausgang des Streits lautet, Linke und Liberale seien mit dem Versuch einer Neubewertung der nationalsozialistischen Judenvernichtung zwar stark herausgefordert worden, hätten schließlich aber doch einen Punktsieg davontragen können. In einer ideologischen Abwehrschlacht, in der es letztlich um die demokratiestiftenden Lehren aus der Vergangenheit ging, habe ein Erfolg errungen werden können. Doch dem ist nicht so.

Zur Erinnerung: Ausgangspunkt des Historikerstreits waren die Römerberggespräche im Juni 1986 in Frankfurt. Seitens der Referenten waren zwei inhaltliche Provokationen vorgesehen. Doch nur eine zündete, und dies nur auf Umwegen.

Das Eröffnungsreferat zum Thema "Politische Kultur – heute?" hielt der Schriftsteller Jorge Semprun. Er plädierte zur allgemeinen Überraschung für eine Wiedervereinigung Deutschlands. Diese sei nur denkbar, wenn es in Europa einen entscheidenden Fortschritt der demokratischen gegenüber den totalitären Staaten gebe. Es dürfe keinen blinden Friedenswillen geben. Die Demokratie sei die Wurzel des Friedens und nicht umgekehrt. Am Ende seines Vortrags wandelte der Mann, der der Résistance angehört hatte, KZ-Häftling in Buchenwald und bis 1964 ZK-Mitglied der Kommunistischen Partei Spaniens war, ein bekanntes Diktum Max Horkheimers um: "Wer vom Stalinismus nicht reden will, der sollte auch vom Faschismus schweigen." Semprun prangerte vor allem eine "mehr oder weniger gewollte Blindheit" gegenüber den sozialen Realitäten des Sowjetkommunismus an. Sie sei eines der Haupthindernisse für ein angemessenes historisches Bewußtsein der Deutschen.

Doch dieser Versuch, den schwach entwickelten Antitotalitarismus der bundesdeutschen Linken herauszufordern, hatte kaum Resonanz. Er blieb von einer größeren Öffentlichkeit so gut wie unbemerkt.

Um so stärker zündete dagegen eine Rede, die zwar vorgesehen war, aber gar nicht gehalten wurde und erst auf dem Umweg eines Abdrucks in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Schlagzeilen sorgte: Ernst Noltes Pamphlet "Vergangenheit, die nicht vergehen will". Darin wurden die nationalsozialistischen Verbrechen mit der in Fragen eingekleideten These relativiert, daß der Archipel Gulag "ursprünglicher" als Auschwitz und der "Klassenmord" der Bolschewiki vor dem "Rassenmord" der Nazis gewesen sei. Hitler habe seine "asiatische Tat" vielleicht nur deshalb begangen, weil er sich selbst als potentielles oder wirkliches Opfer einer früheren "asiatischen Tat" betrachtet habe.

Die auf dem linken Auge blinde Linke – Seite 2
Der Streit brach noch auf den Römerberggesprächen aus. Jürgen Habermas, der vom ersten Moment an als Hauptkontrahent Noltes auftrat, warf ihm vor, er versuche, Auschwitz zu relativieren und damit die deutsche Geschichte wieder positiv besetzbar zu machen. Einem solchen Musterbeispiel für eine funktionalistische Geschichtsbetrachtung, der es um die Rekonstruktion nationaler Kontinuität gehe, so forderte er die Zuhörer auf, müsse mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden.

Damit waren die Fronten für einen mehr als zwei Jahre andauernden Grabenkrieg in den Feuilletons abgesteckt: Der Herausforderung durch einen historischen Relativismus wurde ein moralischer Rigorismus entgegengesetzt. Der Versuch, das aus der Politikwissenschaft stammende Totalitarismus-Paradigma nun in die Auseinandersetzung um die NS-Geschichte einzubringen, wurde mit der Singularitätsdoktrin beantwortet.

Doch indem die Linke ihre Auschwitz-Interpretation zu Recht verteidigte, entzog sie sich zugleich dem von Nolte als Systemvergleich definierten Terrain, in dem die Gegenüberstellung von Bolschewismus und Nationalsozialismus ihren logischen Ort hat. Sie verteidigte abstrakt ihre Haltung, um sich nicht konkret mit dem auseinandersetzen zu müssen, was Nolte schließlich 1987 mit seinem Schlüsselwerk "Der europäische Bürgerkrieg 1917-1945" glaubte, historisch unter Beweis stellen zu können – die Priorität der Oktoberrevolution für das dann in Europa folgende totalitäre Geschehen. Offenbar wollte sich keiner der Nolte-Gegner auf einen Vergleich der beiden totalitären Systeme einlassen, weil man damit die moralisch begründete Singularitätsthese hätte in Frage stellen müssen.

Die Totalitarismus-Dimension wurde von den Nolte-Kritikern nicht erkannt. Und kaum einer von ihnen hat sich der Anstrengung unterzogen, seine Kritik historisch ausreichend abzusichern. Welche Schlagseite die Defensivposition der Linken hatte und immer noch hat, ist in einem Streitgespräch deutlich geworden, das Jürgen Habermas in Warschau mit Adam Michnik geführt hat (siehe ZEIT Nr. 51/93).

Der Frankfurter Philosoph gesteht darin freimütig ein, daß er sich weder theoretisch noch politisch mit dem Stalinismus gründlich auseinandergesetzt hat. Er habe befürchtet, führt er zu seiner Entschuldigung an, andernfalls dem Antikommunismus und mit diesem wiederum einer fatalen Kontinuität deutscher Geschichte Vorschub zu leisten. Er begründet die politische Haltung, zum Stalinismus weitgehend geschwiegen zu haben, letztlich mit seinem Antifaschismus. In der Bundesrepublik sei der Antikommunismus von Anfang an benutzt worden, um eine ideologische Kontinuität der deutschen Geschichte wiederherzustellen. Mit einer dezidierten Stalinismuskritik wäre man unweigerlich Gefahr gelaufen, in dieses Fahrwasser zu geraten.

Und genau darin, in der antifaschistisch begründeten Berührungsfurcht vor dem Antikommunismus, liegt die Wurzel für die Blindheit gegenüber dem kommunistischen System als solchem und dem SED-Regime im besonderen. Nicht, daß sich Habermas Illusionen über die politischen Zustände in der Sowjetunion oder in der DDR gemacht hätte – er hat das stalinistische System aus einer gesellschaftstheoretischen Analyse ausgespart, um nicht denen Munition zu liefern, die er für die eigentliche Gefahr hielt.

Für die intellektuelle Linke in der Bundesrepublik war der Antifaschismus eine so selbstverständliche Doktrin, daß er in aller Regel nicht eigens erklärt werden mußte. Der Antikommunismus war dagegen ein Tabu. Diese Antifaschismusfalle schnappte ein ums andere Mal ein und entschuldigte graduell höchst unterschiedlich, was im Ostblock der Fall war: Die DKP sah in KPdSU und SED nicht nur ihre Schwesterparteien, sondern die Garanten des welthistorischen Fortschritts; die aus dem SDS hervorgegangenen Fraktionen der Neuen Linken kritisierten zwar die poststalinistischen Verhältnisse, sahen jedoch in der Oktoberrevolution ein revolutionäres Erbe, an das es auf dem Weg immanenter Kritik – immer auf die Vorleistung einer vermeintlichen Vergesellschaftung der Produktionsmittel bauend – anzuknüpfen gelte; und die Sozialdemokraten sahen trotz aller bitteren Erfahrungen, die sie mit den Kommunisten hatten machen müssen, in ihnen einen unverzichtbaren Partner in Sachen Realpolitik – mit der Legitimation, dies führe nicht nur zu menschlichen Erleichterungen, sondern diene letztlich der Entspannung, der Sicherheit und dem Frieden.

Die auf dem linken Auge blinde Linke – Seite 3
Doch die Hoffnung, es werde eine historische Dialektik in Gang kommen, war ein Trugschluß, der auf einer Fehleinschätzung des totalitären Charakters der Ostblockstaaten basierte. Aus dem, was beschönigend als "Staats"- oder "Realsozialismus" bezeichnet wurde, ließ sich kein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" entwickeln. Und daß dies nicht möglich war, lag vermutlich nicht allein daran, daß reformkommunistische Ansätze wie 1956 in Polen und Ungarn und 1968 in der Tschechoslowakei von sowjetischen Panzern niedergewalzt wurden. Die Strukturen eines totalitären Staates dürften sich kaum in eine demokratische Gesellschaft transformieren lassen.

Am deutlichsten traten die Illusionen der bundesdeutschen Linken 1989/90 hervor: Die Fluchtbewegungen aus der DDR in Richtung Westen wurden als Ausdruck einer Systemopposition begriffen. Mit der Theorie der civil society wurde einem ökonomisch zusammenbrechenden Staatensystem ein Demokratiesierungsimpuls zugesprochen, der nur in einer Minderheit aktiv war. Als dann die ersten nationalistischen Sprechchöre laut wurden und sich rasch herausstellte, daß die Bürgerrechtsorganisationen unter der Kontrolle der Stasi waren, schienen einige Anhänger des Sozialismus aus allen Wolken zu fallen.

Dieses schreckliche Erwachen aus den Bürgerrechtsträumen von 1989 hält immer noch an. In Wellenbewegungen ist seitdem die totalitäre Struktur eines als "Realsozialismus" etikettierten Systems freigelegt und ein linker Traum fortgespült worden.

Wer die klassische Sechs-Punkte-Definition des Totalitarismus-Begriffs von Carl J. Friedrich aus den fünfziger Jahren anlegt – die Existenz einer chiliastischen Ideologie, einer zentralistischen Massenpartei und einer terroristischen Geheimpolizei, die Kontrolle aller Massenkommunikationsmittel, das Monopol über die Kampfwaffen und die zentrale Lenkung der Wirtschaft –, kann keinen Zweifel hegen: Die DDR war ein totalitärer Staat – mit einer Besonderheit: Sie war dies als Dependance der UdSSR.

Auch wenn es in den siebziger Jahren keine Alternative zur Ostpolitik Willy Brandts gegeben hat, so ist doch zu sagen, daß ihr ein selbstkritisches Maß für die Dialektik der Stabilisierung des SED-Regimes, das durch sie politisch und finanziell unfreiwillig unterstützt wurde, gefehlt hat. Timothy Garton Ash hat das kürzlich in einem Streitgespräch mit Egon Bahr, dem Spiritus rector der Entspannungspolitik, vorgebracht (Wochenpost Nr. 2/94).

Der Schock von 1989/90 sitzt bei der deutschen Linken in allen ihren Facetten so tief, daß man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, viele ihrer intellektuellen Vorreiter seien in eine Art innerer Emigration gegangen, und die wenigen, die sich überhaupt noch zu Wort melden, leckten ihre Wunden, indem sie die Kommunitarismusdebatte amerikanischer Linksliberaler aufnehmen, in der der Restbestand sozialer Utopie so weit zur Wirkungslosigkeit verurteilt ist, daß er keinen politischen Schaden mehr anrichten kann.

Was macht die entscheidende Schwäche der Linken gegenüber einer sich neu formierenden intellektuellen Rechten aus? Es ist die Tatsache, daß sie auf dem Feld versagt hat, welches seit der Französischen Revolution, also von Anfang an, ihr ureigenstes Terrain war: dem Universalismusanspruch ihrer Gesellschaftskonzeption, ihrer Idee von Freiheit, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit. Weil die Linke blind war für den totalitären Charakter des kommunistischen Systems, hat sie eine Glaubwürdigkeitslücke hinterlassen, die ihr eigenes Selbstverständnis bedroht.

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[info]k_d_s
2021-03-26 15:20 (ссылка)
Die auf dem linken Auge blinde Linke – Seite 4
Wenn die Herrschaftskritik in einer Sphäre, die ideologische Gemeinsamkeiten vorgaukelt, versagt und sich als partikular erweist, dann stellt sich die Frage, ob es nicht doch Gründe gibt, daß die eigene theoretische Fundierung – der Marxismus – dafür verantwortlich zu machen ist. Eine Gesellschaftstheorie jedenfalls, die radikale Kritik und zugleich totalitäre Ideologie ist, stellt sich selbst zur Disposition.

Die Fehlinterpretation der Schah-Opposition am Ende der siebziger Jahre hätte bereits eine Warnung sein müssen: Was sich damals als Khomeini-Regime etablierte, war nicht Ausdruck einer Fundamentaldemokratisierung, wie viele zunächst meinten, sondern, wie wir alle inzwischen wissen, die Geburt des islamischen Fundamentalismus.

Diese unmittelbar religiöse Form des Totalitarismus in den arabischen Staaten mit ihren terroristischen Wellen, wie sie gegenwärtig Algerien und Ägypten erschüttern, verstellt jedoch nur zu leicht den Blick auf die totalitäre Konstellation im zerfallenen Ostblock. Die immer häufigeren Koalitionen zwischen Altkommunisten und Militärs auf der einen und Nationalisten und Neofaschisten auf der anderen Seite zeigen, wie fruchtbar das in der Vergangenheit vom kommunistischen System unter Kuratel gehaltene Osteuropa für totalitäre Strömungen von heute ist.

Die Virulenz des Totalitarismus zwingt dazu, die Berührungsängste gegenüber der Totalitarismustheorie als einem vermeintlichen Produkt des Kalten Krieges zu überdenken. Was von Gerhard Leibholz bereits 1946 in einer berühmten BBC-Rede festgestellt worden ist, daß der totale Staat das politische Phänomen des 20. Jahrhunderts sei, ist von Raymond Aron, Karl Dietrich Bracher und André Glucksmann – um nur einige bedeutende Analytiker des Totalitarismus zu nennen – zu Recht als Grunderfahrung unseres Jahrhunderts bezeichnet worden.

Das "Jahrhundert des Totalitarismus", wie Nadeshda Mandelstam in ihrer 1971 erschienenen Autobiographie "Jahrhundert der Wölfe" geschrieben hat, ist jedoch nicht das Produkt von 1917, wie Nolte behauptet, sondern eines von 1914. Nationalsozialismus, Faschismus und Kommunismus sind Folgen des Ersten Weltkrieges, der Selbstzerstörung Europas, die in ihrer nihilistischen Tiefendimension offenbar bis auf den heutigen Tag anhält.

Auch wenn es viele falsche Freunde der Totalitarismustheorie gibt – nichts wird sie so weit diskreditieren können, um ihre Renaissance zu verhindern. Der Vergleich zwischen den totalitären Systemen ist unabdingbar. Wer einen Vergleich zwischen dem nationalsozialistischen und dem kommunistischen Herrschaftssystem, dem Archipel Gulag und Auschwitz, der Gestapo und dem NKWD a priori untersagt, der versucht, seine moralische, seine intellektuelle oder politische Identität vor Verletzungen zu bewahren.

Es geht nicht darum, Opfer, Vernichtungskapazitäten oder Lagergrößen gegeneinander aufzurechnen. Es kann nur darum gehen, die Unterschiede der jeweiligen Herrschafts- und Terrorsysteme zu erkennen. Wer die Singularität von Auschwitz postuliert, hat ja bereits einen Vergleich hergestellt.

Die auf dem linken Auge blinde Linke – Seite 5
Was Hannah Arendt, Franz Borkenau, Franz Neumann, Sigmund Neumann und andere deutsche Emigranten, zumeist jüdischer Herkunft, vorgedacht haben, zählt zu den wichtigsten theoretischen Traditionen, mit denen man im Übergang zum 21. Jahrhundert einen klaren Kopf bewahren kann. Nur mit einer universalistisch ansetzenden Herrschaftskritik kann das analytische Vertrauen zurückgewonnen werden, das für eine demokratische Erneuerung nötig ist.

Wolfgang Kraushaar arbeitet am Hamburger Institut für Sozialforschung

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(Анонимно)
2021-03-26 15:56 (ссылка)
если в тексте упоминаются идеологии, то это не текст, а пропаганда.

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(Анонимно)
2021-03-26 18:54 (ссылка)
пизец ты додик лол взял репостнул всю хуйню додо

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(Анонимно)
2021-03-27 10:48 (ссылка)
кдс ебаться хочет

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(Анонимно)
2021-03-29 01:11 (ссылка)
я твою мать ебал и тебя ебать буду

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(Анонимно)
2021-03-29 01:10 (ссылка)
я твою мать ебал и тебя ебать буду

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(Анонимно)
2021-03-26 14:56 (ссылка)
иронично правацкая инфа недоступна на запейволеном сайте

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(Анонимно)
2021-03-26 17:41 (ссылка)
Баба -- гнида, дед -- мудак
пососи-ка мой елдак!

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